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Cover klein: Luthéal Piano

Luthéal Piano

Das Luthéal ist eines der seltensten Pianos überhaupt – von dem Grand Piano mit seinen unterschiedlichen Klangregistern ist nur ein Original erhalten. Erfunden von dem Belgier George Cloetens, verwendet das Luthéal als Basis ein Grand Piano, dessen Klang mit Hilfe der komplexen Luthéal-Mechanik verändert wird. Lange Zeit vergessen, steht das erhaltene Instrument, für das unter Anderem Maurice Ravel seine beiden Werke "L´enfant et les sortileges" und "Tzigane" komponiert hat, mühevoll restauriert im Brüsseler Musical Instrument Museum.
Cover klein: Edition Beurmann - Orphica Piano

Edition Beurmann - Orphica Piano

Die Orphica Piano-Library bietet ein besonders „Klavierchen“: Erfunden von Carl Leopold Röllig, wurde es exklusiv von Klavierbauer Joseph Donal Ende des 18.Jahrhunderts nur etwa 15 Jahre gebaut. Infolgedessen gehört das kleine, tragba-re Hammerklavier mit seiner ersten Repetitionsmechanik zu einer sehr seltenen Gattung – höchstens 30 Exemplare sind weltweit erhalten. Dem Namen nach an die „Lyra des Orpheus“ angelehnt, dessen Ähnlichkeit Röllig in der Orphica sah, ist das Instrument ein Vorläufer zum heutigen portablen Keyboard.
Cover klein: Edition Beurmann - Italian Harpsichord III

Edition Beurmann - Italian Harpsichord III

Bei der Italian Harpsichord III-Library kam ein italienisches Cembalo eines unbekannten Erbauers um 1690 zum Einsatz. Mit seinen drei Soundvarianten – einem vorderen und einem hinteren Achtfuß-Register sowie der Kombinationsmöglichkeit der beiden – bietet er die typische stringente, majestätisch-verspielte und reichhaltig verzierte Klangfarbe italienischer Cembali mit entsprechender Flexibilität.
Cover klein: Edition Beurmann - French Harpsichord

Edition Beurmann - French Harpsichord

Bei der French Harpsichord-Library kam ein zweimanualiges Cembalo von Nicolas Pigalle zum Einsatz. Erbaut 1771 in Dijon, stellt das Instrument mit seinem hinrei-ßenden, feinzeichnenden Klang voller Klarheit und Prägnanz im Bass beeindru-ckend die Vorzüge der französischen Cembalobaukunst heraus. Entsprechend bietet das Pigalle Cembalo eine ungewohnte Klangfülle, die dabei die filigranen Klangnuancen unterstreicht.
Cover klein: Edition Beurmann - Italian Harpsichord II

Edition Beurmann - Italian Harpsichord II

Bei der Italian Harpsichord II-Library kam ein italienisches Cembalo eines unbekannten Erbauers um 1590 zum Einsatz. "Das Instrument ist eines der ganz typischen italienischen Cembali, dessen leichtes und zartes Gehäuse separat in einem zugehörigen bemalten Schutzkasten liegt," erläutert Professor Beurmann. Das Cembalo, das aus dem Besitz der australischen Opernsängerin Joan Sutherland stammt, verfügt über eine Besonderheit: Das Gehäuse liegt nicht direkt auf dem Unterboden auf, sondern befindet sich auf etwa 2 mm hohen Leisten unterhalb der Zargen, was den Unterboden zur frei schwingenden Resonanzfläche macht.
Cover klein: Edition Beurmann - English Spinet II

Edition Beurmann - English Spinet II

Bei der English Spinet II-Library kam ein um 1705 von Benjamin Slade in London erbautes Instrument zum Einsatz. Slade war einer der Lehrer von Thomas Hitchcock (siehe English Spinet-Library) und hatte entsprechenden Einfluss auf den Spinettbau. Das vorliegende Instrument zeichnet sich vor allem durch seinen süßlichen und dabei majestätischen Klang aus. Von seinen Meisterwerken ist jeweils nur ein Spinett und ein Cembalo erhalten.
Cover klein: Edition Beurmann - German Lautenwerck

Edition Beurmann - German Lautenwerck

Die German Lautenwerck-Library bringt ein Instrument in den Sampler, das es eigentlich nicht mehr gibt: Das Lautenwerck (bzw. Lautenklavier) ist eine besondere Tasteninstrumenten-Gattung, deren Existenz erst vor wenigen Jahrzehnten wiederentdeckt wurde. Das Instrument aus dem 18.Jahrhundert zählte zu den Lieblingsinstrumenten Johann Sebastian Bachs, der einige Werke speziell für das Lautenklavier komponierte.

Luthéal Piano

Realsamples - Erstveröffentlichung:11.04.2011

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Cover gross: Luthéal Piano

Das Luthéal ist eines der seltensten Pianos überhaupt – von dem Grand Piano mit seinen unterschiedlichen Klangregistern ist nur ein Original erhalten.

Erfunden von dem Belgier George Cloetens, verwendet das Luthéal als Basis ein Grand Piano, dessen Klang mit Hilfe der komplexen Luthéal-Mechanik verändert wird. Lange Zeit vergessen, steht das erhaltene Instrument, für das unter Anderem Maurice Ravel seine beiden Werke "L´enfant et les sortileges" und "Tzigane" komponiert hat, mühevoll restauriert im Brüsseler Musical Instrument Museum.

Neben seinem fantastischen Grand Piano-Sound, der einem Pleyel™ Grand Piano entstammt, bietet das Luthéal zusätzliche Klänge wie ein Clavecin (Cembalo)-Register, das Piano- und Cembalo-Klangfarben mit an die Saiten geführten Nägeln kombiniert – ideal geradezu für klassische Werke in der Übergangsphase zwischen Cembalo und Hammerflügel.

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Das Harp Tirée-Register führt Filzdämpfer auf die Oktave der Saiten, was einen obertonreichen Klang produziert - ähnlich einer gänzlich akustischen Version eines Fender™ Rhodes® E-Pianos mit seiner lebendigen Klangfarbe. Beide Register sind kombinierbar zum Cimbalom, eine Registerkombination, die dem Sound eines Hackbretts nahekommt.

In gewisser Weise ist das Luthéal der Urvater aller „Prepared Pianos“ – auch wenn sich die spätere Generation experimenteller Musiker um John Cage den Begriff zu eigen gemacht hat. Die Klangfarben des Luthéal klingen – nicht zuletzt dadurch, dass das Instrument lange von der Bildfläche verschwunden war – überraschend unverbraucht.

Dirigenten der ganzen Welt fragen regelmäßig in Brüssel an, um das Instrument zu leihen und damit Ravels Stücke aufzuführen. Die Gefahr, das einmalige Instrument beim Transport zu beschädigen, ist jedoch zu groß – daher haben sich mim und realsamples zusammengetan, um eine riesige Sample Library zu erstellen; das Luthéal Piano enthält über 9500 Einzelsamples.

Das Instrument wurde chromatisch mit jedem der vier Sounds gesampelt mit bis zu 32 Dyna-mikstufen sowie zusätzlich 8-fachen Release-Geräuschen pro Note von jedem der Register und zusätzlichen Pedalgeräuschen.

Um sofort loslegen zu können, liegen bereits spielfertige Presets für HAlion®, Kontakt2® und höher sowie EXS24® vor.

Aufgenommen im belgischen Musical Instrument Museum (mim) in Brüssel, wurden handge-baute Wagner™ U47w® Röhrenmikrofone und Crane Song™ Flamingo® Vorverstärker zu-sammen mit Universal Audio™ 2192® Wandlern verwendet, um der Lebendigkeit und Tiefe des historischen Instruments gerecht zu werden. Für optimale Klangqualität haben wir das Instrument in 192 Khz/24 Bit-Auflösung eingefangen, heruntergesampelt auf 44.1 kHz/24 Bit.
 



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